Eine aktuelle Studie der Technische Universität Wien zeigt, dass eine starke europäische Produktion von Photovoltaik-Technologien ein wesentlicher Baustein für eine erfolgreiche Energiewende ist. Die Forschenden kommen zu dem Ergebnis, dass der Ausbau heimischer Produktionskapazitäten die Dekarbonisierung Europas nicht bremst, sondern vielmehr die Versorgungssicherheit und Resilienz gegenüber globalen Krisen stärkt.
Besonders im Bereich der Photovoltaik zeigt die Studie großes Potenzial: Bis 2040 könnten rund 200 Gigawatt PV-Leistung aus europäischer Produktion sowie weitere 50 Gigawatt durch Recycling bereitgestellt werden. Damit bestätigt die Forschung, dass die Ziele des europäischen Net-Zero Industry Act, insbesondere der Ausbau einer wettbewerbsfähigen europäischen Clean-Tech-Industrie, erreichbar sind.
Für die TPPV unterstreichen diese Ergebnisse die Bedeutung einer starken österreichischen und europäischen Photovoltaik-Produktion. Neben dem Ausbau erneuerbarer Energien braucht es gezielte Investitionen in Forschung, Innovation und industrielle Fertigung, um technologische Souveränität, Wertschöpfung und qualifizierte Arbeitsplätze in Europa langfristig zu sichern.
Die Studie liefert damit wichtige wissenschaftliche Argumente für den Aufbau einer resilienten europäischen PV-Wertschöpfungskette und bestätigt den eingeschlagenen Weg hin zu mehr Innovation und Produktion in Europa.
Die vollständige Studie findet ihr unter: DOI: doi.org/10.1016/j.checir.2026.100034


